Brot-News

Deutschland gilt als das Brotland

1,9 Millionen Tonnen Brot und 6,4 Milliarden Brötchen haben die Bundesbürger im Jahr eingekauft.

Deutschland gilt als Brotland: Bei 99 Prozent der deutschen Verbraucher steht Brot regelmäßig auf der Einkaufsliste. Mischbrot ist mit 31,8 Prozent das beliebteste Brot der Deutschen. Gefolgt von Toastbrot (21,6 Prozent) und Körnerbrot (14,8 Prozent). Roggenbrot ist mit fünf Prozent nicht ganz so beliebt bei den deutschen Verbrauchern. Insgesamt sind in Deutschland rund 300 Brotsorten und 1.200 Varianten an Kleingebäck bekannt.

Brot enthält die lebenswichtigen Vitamine des B-Komplexes, die der Körper nur in kleinen Mengen speichern kann. Dazu kommen wertvolles pflanzliches Eiweiß und zahlreiche Mineralstoffe, wie Phosphor, Magnesium, Calcium und Kalium sowie kleinere Mengen an Natrium, Eisen und Jod.

Quelle: BMELV, Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks


Deutschland gilt als Brotland

Deutschland gilt als Brotland

Deutscher Mühlentag:

Mehr als tausend Mühlen laden ein Auf Entdeckungsreise zwischen Tradition und Gegenwart

Bereits zum zwanzigsten Mal öffnen mehr als tausend Mühlen ihre Pforten und laden Neugierige zum Deutschen Mühlentag ein. Es gilt eine spannende Geschichte und eine ebenso spannende Gegenwart zu entdecken – in traditionellen und modernen Mühlenbetrieben.

Am Pfingstmontag besteht bundesweit Gelegenheit, auf Entdeckungsreise zu gehen: Zum 20. Deutschen Mühlentag am 20. Mai 2013 laden rund tausend Mühlen Groß und Klein zum „Tag der offenen Tür“ mit interessanten Aktionen ein. Dieses Jahr wird der Mühlentag in Hamburg an der Windmühle Johanna in Wilhelmsburg eröffnet. Schirmherr ist daher der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz.

Bei ihrem Pfingstausflug können Besucher vor Ort eine Menge über Mehl, Müller und Mühlen erfahren. So kann der Weg vom Korn zum Mehl und das Prinzip des Mahlens und Siebens in den Mühlen „live“ entdeckt werden.

Damals wie auch heute ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Grundsatz der Mühlenwirtschaft und Müller sind als „Energiemanager“ bekannt. Historische, aber auch viele moderne Mühlen setzen auf umweltfreundliche Wasser- und Windenergie zur Herstellung von Mehl und anderen Mahlerzeugnissen. Heutzutage sorgen zusätzlich Energiemanagementsysteme für einen hocheffizienten Ressourceneinsatz. Weiterhin gilt für die gesamte Branche das Prinzip der kurzen Transportwege, Mehl ist ein sehr regionales Produkt: 95 Prozent des in deutschen Mühlen vermahlenen Getreides kommen aus Deutschland und 82 Prozent der Mahlerzeugnisse werden in der Region ausgeliefert.

Infos zum Mühlentag und regional gegliederte Verzeichnisse der teilnehmenden Mühlen sind auf den Internetseiten der veranstaltenden Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) zu finden: www.muehlen-dgm-ev.de. Wer nicht „live“ dabei sein kann, erfährt online unter www.muehlen.org Wissenswertes über Müller, Mahlerzeugnisse und die Mühlenbranche, z.B. im Kurzfilm: „Bestes aus deutschen Mühlen“.

Vom Feld auf den Teller: Mühlen und Mehl sind zentraler Teil der Ernährungskette

550 deutsche Mühlen vermahlen Jahr für Jahr acht Millionen Tonnen Weizen und Roggen. Ihre Mahlerzeugnisse – Mehl, Schrot, Kleie, Vollkornprodukte – sind die Grundlage für die unerreichte Vielfalt von Brot und Backwaren in Deutschland. Mit rund 6.000 Beschäftigten erwirtschaften die Mühlen einen Jahresumsatz von 2,5 Milliarden Euro. Der Verband Deutscher Mühlen vertritt ihre Interessen.


Deutscher Mühlentag

Deutscher Mühlentag

Tag des Deutschen Brotes

am 12. Juni ist es soweit – der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. ruft einen eigenen „Tag des Deutschen Brotes“ aus.

Mit dem „Tag des Deutschen Brotes“ erweist der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. dem deutschen Brot symbolisch die Ehre, die ihm als beispielloses Kulturgut gebührt.


Brot-Weltmeister Deutschland

Deutsche essen 83 kg Brot und Backwaren im Jahr

(aid) - Zuhause ist es doch am schönsten. Trotz des Erholungswertes in den Sommerferien ist man ja meist froh, wieder unbeschadet und hoffentlich ausgeruht wieder in den eigenen vier Wänden zu sein. Spätestens beim ersten Frühstück nach dem Urlaub weiß man, was einem vielleicht gefehlt hat. Zumindest nach Reisen ins Ausland. Denn Deutschland ist und bleibt "Brot-Weltmeister".
Über 90 Prozent der Bundesbürger essen täglich Brot und Backwaren. Nach den Jahresproduktionszahlen für Backwaren auf Grundlage der Verwendung von Brotgetreide-Mahlerzeugnissen im Backgewerbe und verwandten Bereichen ergibt sich für das Ende Juni abgelaufene Getreidewirtschaftsjahr 2011/12 eine durchschnittliche Backwarenmenge von 82,9 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Mit dem leichten Rückgang um 2,4 Prozent (Vorjahr: 84,9 kg) entspricht dieser Wert in etwa dem langjährigen Mittel des gesamtdeutschen Backwarenverbrauchs. Diese Zahlen nannte die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF) anlässlich der Jahrespressekonferenz des Verbandes Deutscher Mühlen Mitte August 2012 in Berlin.

Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht sei das in diesem Jahr festgestellte Minus ein "Schrittchen" in die falsche Richtung, auch wenn es sich - mit auf den Tag umgerechnet nur sechs Gramm pro Kopf - lediglich um "ein paar Krümel weniger" handele, sagte GMF-Geschäftsführer Dr. Heiko Zentgraf in Berlin. "Dank ihrer günstigen Nährwert-Matrix können Getreideprodukte als Schlüssel-Lebensmittel dabei helfen, die Ernährung optimal zu gestalten", so der Ernährungswissenschaftler.

In der Tat sind Brot und Backwaren eine sehr gute Quelle für eine Reihe wichtiger Nährstoffe wie Ballaststoffe (Verdauung), B-Vitamine (Stoffwechsel und Immunabwehr) und zahlreicher Mineralstoffe und Spurenelemente (wichtig für Knochen, Nerven und Hormonbildung).

Als einfache Faustregel gilt: je höher die Typenzahl des Mehls, desto besser für den Körper. Sprich: Vollkorn ist am besten. Und im Land des Weltmeisters haben wir glücklicherweise eine so große Auswahl an Broten und Backwaren, dass man jeden Tag etwas Neues probieren könnte. Denn die Abwechslung macht erstens Spaß und zweitens fällt dann der Alltag nach dem Urlaub vielleicht etwas leichter.
Quelle: Harald Seitz, www.aid.de


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